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FILMKRITIK von Cinefacts
Schon die Exposition wirkt reichlich unglaubwürdig: Hier ziehen Ritter Behem und Felson ein Dutzend Jahre lang bei Kreuzzügen durchs Heiligen Land, bevor ihnen dämmert, dass dabei Frauen und Kinder massakriert werden. Zuvor prügeln und hacken sie sich munter durch mehrere Computer generierte Schlachtfelder, als wären sie auf Videospiel-Schauplätzen unterwegs. Auf dem Heimweg werden die desillusionierten Krieger mit den Auswirkungen der Pest konfrontiert, die allerdings erst hundert Jahre nach den Kreuzzügen wütete. Offenbar meinte Autor Bragi F. Schut, da es sich bei seinem Skript sowieso um ein Fantasy-Märchen handelt, brauche er in Sachen Realismus und Faktentreue keine sonderliche Sorgfalt walten zu lassen.

Nach dem Gastauftritt von Christopher Lee als grotesk deformierter Kardinal entwickelt sich der Abenteuerstoff zur streckenweise nicht unspannenden übersinnlichen Variante der „Glorreichen Sieben“ (inklusive Hexe). Behem und Felson sehen sich gezwungen, eine wegen Satanismus angeklagte junge Frau als vermeintliche Pestverursacherin zu einem entlegenen Kloster zu eskortieren, wobei man ihnen noch vier teils unfreiwillige Begleiter zur Seite stellt: ein ortskundiger Gauner, ein abgebrühter Kämpfer, ein feindselig eingestellter Mönch und ein angehender Ritterlehrling als jugendliche Identifikationsfigur (Robert Sheehan aus der „Red Riding Trilogie“). Keine Ahnung, was Ulrich Thomsen hier verloren hat, aber sein Part fiel ohnehin absehbar schmal aus. Es fällt einmal mehr Ron Perlman zu, die finstere Angelegenheit mit notwendiger Ironie zu kommentieren, während Nicolas Cage stets seine vertraute grimmig-gramzerfurchte Mimik bemüht und die blonde Langhaarfrisur später für „Drive Angry 3D“ recycelte.

Streckenweise gelingt es Videoclipregisseur und Actionspezialist Dominic Sena zwar mit bewährten Gefahrensituationen wie der Überquerung einer halb zerfallenen Hängebrücke oder anhaltenden Differenzen innerhalb der zusammen gewürfelten Gruppierung, Spannung zu erzeugen. Doch leider beantwortet der Fantasy-Western die Frage nach der Existenz des Bösen schon im Prolog, wenn eine verschrumpelte Hexe (ohne Besen) durch die Lüfte segelt. Das Gleiche gilt für den Verdacht, das junge Mädchen könne mit dem Teufel in Bunde stehen, denn das kleine Biest beginnt schnell, Zwietracht zu säen, da sie „Verletzungen im Herzen“ zu erkennen vermag. Ohnehin behandelte Christopher Smith mit dem ähnlich konzipierten „Black Death“ das Thema weitaus tiefgründiger.

Viel stärker erinnert der in Budapest und Salzburg gedrehte „Letzte Tempelritter“ an die Robert E. Howard-Adaption „Solomon Kane“, die ebenfalls nach einem viel versprechendem Beginn zunehmend in Einfallslosigkeit versandete. Denn wenn die allmählich dezimierte Exorzismus-Expedition schließlich den abgelegenen Zielort erreicht, mündet ihre gefahrenvolle Reise in einem lachhaften Finale mit morphenden Teufelswölfen, fliegenden Mönchzombies und Dämonen-Wrestling. Dazu ergießt sich eine dicke Symphoniesoße über den albernen Geisterbahneinlagen. Nicht umsonst bedankt sich der Nachspann bei Hans Zimmer – sein Kollege Atli Örvarsson („Der Adler der 9. Legion“) lernte in Sachen überzogene Bombastuntermalung manches vom deutschen Kollegen. Während einige Quellen als Längenangabe noch 113 Minuten notieren, beträgt die tatsächliche Laufzeit (inklusive endlosem Nachspann) 95 Minuten, was belegt, dass der mehrfach verschobene Hexenzauber einige Veränderungen durchmachen musste. Genutzt hat es offenbar nichts.
| FAZIT
„Nicht alle Seelen können gerettet werden.“ Dieses verschenkte Fantasy- und Teufelsspukspektakel aber ebenso wenig.
| BEWERTUNG
Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung
Gesamtwertung:
2 Punkte

Filmkritik von Frau Flinkwert bloggt:
Machen wir's kurz: Ein kunterbuntes, lautes Knallbonbon mit schlechten CGI-Effekten - so kann man "Der letzte Tempelritter" wohl beschreiben. Also laut vermutlich nur, weil der Vorführer im UCI uns gestern offenbar die volle Dröhnung geben wollte.
Wie von mir durchaus erwartet schrammt dieser Mittelalter-Hexen-Film von Dominic Sena so gerade an der Grenze zum Trash vorbei, würde ihn als mittelprächtigen B-Picture kategorisieren. Die Story ist furchtbar zusammengeklaut aus allen möglichen Quellen, die es zum Thema Hexen und Dämonen so gibt, die Figuren sind völlig eindimensional und geben auch die typischen Klischeesätze von sich. Dann dieses Mittelalter-Setting - naja, da hat Christopher Smiths ansonsten auch nicht völlig gelungene "Black Death" besser vorgemacht, wie man dieses von der Pest und Aberglauben gebeutelte Zeitalter "gefühlsechter" auf die Leinwand bringt. Bisweilen taten sich bei mir Assoziationen zu "Van Helsing" auf, was den Look und die Charakterzeichnungen anbetrifft, was generell kein gutes Zeichen ist, da ich "Van Helsing" für einen der absolut schlechtesten Filme überhaupt halte. In diesem Fall müssen bei dem Hinweis auf Barry Sonnenfelds Monsterjäger aber keine Alarmglocken schrillen, so schlecht ist "Der letzte Tempelritter" (im Original treffender: "Season of the Witch") beileibe nicht. Er ist tatsächlich recht unterhaltsam, wobei es natürlich hilft, wenn man sich wie ich einfach über Leute wie Nic Cage, Ron Perlman und Ulrich Thomsen freuen kann, auch wenn diese stark unter ihren Möglichkeiten agieren müssen. Der Grusel-/Horrorfaktor ist eher gering, zumal das alles sehr plakativ inszeniert wurde und man die Geschichte deutlich dunkler hätte erzählen können.
Was einem jedoch als nachhaltig negativ ins Auge sticht, ist die schlechte Qualität der CGI-Effekte. Meine Güte, mittlerweile müsste doch jede Effektefirma in der Lage sein, zumindest solche Massenszenen, in denen größere Gruppen von Menschen mehrfach hineinkopiert werden, vernünftig hinzubekommen. Insbesondere die ersten Minuten, in denen der "Kreuzritterjob" von Behmen und Felson dargestellt wird, wirkt wie von einem Konsolenspiel übernommen, man kann förmlich die Green Screen sehen. Auch in den späteren Szenen sind speziell die nachträglich eingefügten Gebäude und Landschaften deutlich als CGI-Effekt zu erkennen. Hatte der Film so ein geringes Budget - oder hat man sich nur den falschen Dienstleister ausgesucht? Qualitativ kann man das mit den Effekten aus "Solomon Kane" vergleichen, nur da war wenigstens klar, dass mit geringen finanziellen Mitteln gearbeitet wurde. Das ist überhaupt ein guter Vergleich, da Solomon Kane beweist, dass man auch mit geringem Budget einen Film mit Mysterythema und trotzdem gut ausgearbeitetem Hauptcharakter drehen kann, ohne dabei auf Schauwerte zu verzichten.
Und warum fällt es Komponisten immer so schwer, für solche Mystery-Mittelalterfilme die richtige Musik zu finden. Der von Atli Örvarsson geschriebene Score war sicherlich nicht grottig, aber arg beliebig.

Fazit: Man muss ihn nicht sehen, allerdings bereue ich meinen Kinogang auch nicht, da "Der letzte Tempelritter" trotz aller offensichtlichen Mängel recht unterhaltsam war
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Filmkritik vonSkywalkeratwork
 Also die Besetzung ist schon mal klasse, auch wenn nicht viele Darsteller hier die Hauptcharaktere spielen, sind diese auch mit Nicolas Cage und Ron Perlman Top besetzt. Besser geht es nicht, vor allem nicht was Nicolas Cage angeht, einer meiner absoluten Lieblingsschauspieler und momentan wieder in richtig vielen Filmen zu sehen. Duell der Magier fällt mir direkt ein oder sogar noch ebenfalls aktuell im Kino mit Drive Angry. Und an der Seite von Ron Perlman sind hier einige gute Sprüche mit dabei, wo also der Humor nicht zu kurz kommt. Ron Perlman kennt man spätestens aus Hellboy oder Outlander, der ebenfalls richtig klasse ist. Ein tolles Duo, was Spaß macht und richtig Cool rüberkommt was auch wichtig ist für deren Charaktere die sie spielen. Die Hexe bzw. das Mädchen wird dann von Claire Foy verkörpert und sie kennt man nicht aus Blockbustern sondern eher aus Serien wie Little Dorrit oder The Promise. Dann wäre da noch kurz Christopher Lee zu erwähnen der ganz kurz eine Nebenrolle als Kardinal spielt und Stephen Graham aus Doghouse, der ebenfalls zur Belustigung beiträgt und ich lange überlegen musste. Aber wie gesagt, tolle Besetzung, die in tollen Kostümen stecken, der Rest liegt an der Handlung und Inszenierung!

Die Handlung
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Sie spielt im finsteren Mittelalter, in einer Zeit wo die Pest-Epidemie ganz Europa im Würgegriff hat. Man sucht fieberhaft nach Erklärungen für diese Seuche und leider schlägt Verzweiflung auch sehr schnell in Hilflosigkeit und gleichzeitig Aggression um. Und auch Anna bekommt dies zu spüren, denn sie wird als Sündenbock dargelegt, als Hexe an der nun ein Exempel statuiert werden soll...

Kardinal D´Ambroise liegt gerade ebenfalls im Sterben aufgrund der Pest und gibt den beiden Kreuzrittern Behmann und Felson noch einen letzten Auftrag. Die Beiden sollen die Hexe bzw. Satansdienerin zu ihrem letzten Schicksal begleiten und stellen aber leider sehr schnell fest, das es sich hier um ein Himmelfahrtskommando handelt...

Begleitet unter anderem mit einem Priester machen sie sich auf den Weg und müssen ebenfalls feststellen, das das liebe Mädchen so wie sie wirkt, gar nicht so lieb ist. Am Ende gilt es sogar aus ihr eine Art von Exorzismus auszutreiben...

Meine Meinung
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Also ich muss gestehen, ich ging mit hohen Erwartungen an die Sache heran, vor allem da ich eine Stunde vorher wusste was wir für einen Film sehen, da der mir das an der Kasse vorher preisgegeben hatte. Von daher schaute ich nochmal auf das Plakat und dachte an den Trailer zurück und freute mich, weil wir ohnehin dort reingegangen wären. Letztlich bin ich froh darüber das wir nur 4 Euro bezahlt haben pro Karte, die sich aber auf alle Fälle gelohnt haben. Ich werde ihn auch auf jeden Fall weiterempfehlen und ein "Gut" als Bewertung ist ja auch nichts Schlechtes. Aber ich muss auch dazu sagen, die Tendenz liegt leider eher zu Mittel anstatt zu Sehr gut, das sollte man schon mitbedenken oder im Hinterkopf haben!

Die Darsteller sind auf jeden Fall Top und einige Sprüche sind echt gut und auch vor allem lustig. Auch die Kulissen und Kostüme sind sehr aufwendig und schön gestaltet worden und auch die Inszenierung ist super gelungen. Ich glaube die Handlung ist etwas Wirr und abgedreht und passt nicht so ganz zu diesem Genre oder ist etwas Untypisch. Vor allem wo es am Ende sogar etwas in die Richtung Exorzismus geht. Die Thematik mit der Pest ist gut umgesetzt und gefällt auch und auch die Spannung ist gelungen und die Kämpfe sowieso. An einigen Stellen gefällt mir der Streifen sogar sehr gut, weil halt genau mein Ding, aber er driftet stellenweise einfach ab, unerklärlicherweise. Von daher Geschmackssache mit Sicherheit, aber trotzdem ein Ansehen wert, soviel steht fest!

Daher geht ruhig ins Kino am Kinotag oder schaut ihn euch später auf DVD an, würde sicherlich auch ausreichen. Somit bis zum nächsten Kinostreifen, euer Sky!

 

Der letzte Tempelritter - Filmkritik
Kraut und Rüben: Nicolas Cage geht die Puste aus

Zu Gottes Freunden zu zählen sei kein Zuckerschlecken, beklagt sich Tempelritter Behmen (Nicolas Cage), während er in den Kreuzzügen munter die Gegner des Herrn dahinmeuchelt. Nach über einem Jahrzehnt wüster Schlachtpalette bemerkt er inmitten eines heroischen Schwertduells ganz plötzlich, dass in diesem Kampf auch unschuldige Frauen und Kinder ihr Leben lassen müssen.

Mit dieser gnadenlosen Einsicht beginnt „Der letzte Tempelritter“, ein Film, dessen ganz auf Cages Disney-Erfolgsfilme abzielende und hanebüchene deutsche Titelübersetzung noch das geringste Problem ist.

Wir brauchen mehr Weihwasser
Weder handelt dieses kuriose Genregemisch von einem oder gar dem letzten Tempelritter, noch geht es hier wirklich um die „Jahreszeit der Hexe“, wie es wiederum der Originaltitel „Season of the Witch“ verlautbaren möchte. Der Film vermengt Fantasy-Hokuspokus und Geschichtsumschreibung zu rundherum dümmlichem Mittelalter-Trash, dem allerdings jede Vergnüglichkeit abgeht.

Der letzte Tempelritter: Bild 1Nicolas Cage hat bessere Tage erlebt. Der letzte Tempelritter macht das nur allzu deutlich.„Der letzte Tempelritter“ ist nicht so schlecht, dass er Spaß machen könnte, er ist einfach nur ganz normal schlecht. Und damit ohne Belang selbst noch für Cage-Fans, die von ihrem Schulden abtragenden Lieblingsschauspieler mit großer Konsequenz zu Jüngern des Camps konditioniert werden.

Nachdem Behmen also ganz unverhofft vom schlechten Gewissen heimgesucht wird, kehrt er der Kirche gemeinsam mit seinem Freund Felson (Ron Perlman) den Rücken und zieht reumütig durch die Lande. Widerwillig übernehmen die kriegsmüden Ritter den Auftrag eines todkranken Kardinals (unwürdig: Christopher Lee), ein als Hexe bezichtigtes Mädchen (Claire Foy) zu einem entlegenen Kloster zu bringen.

Dort, so erhoffen es sich die Geistlichen, wird ihr Bann gebrochen und die ihr zugeschriebene unheilvolle Pest ein Ende finden. Auf dem steinigen Weg jedoch warten einige Gefahren auf die Gruppe: keine Ausschilderungen, karge Landschaften und eine Handvoll doofer Sprüche. Von dämonischen Killerwölfen oder irren Zombiemönchen gar nicht erst zu sprechen.
25.03.2011


Der letzte Tempelritter - Filmkritik von Rajko Burchardt(Redakteur Kino)
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Kraut und Rüben: Nicolas Cage geht die Puste aus

Kraut und Rüben
Der Film bringt zweifelsfrei die eine oder andere amüsante Anlage mit sich, aber aus irgendeinem Grund möchte Regisseur Dominic Sena („Nur noch 60 Sekunden“) die hanebüchene Geschichte mit erzählerischem Ernst und weitgehend konventioneller Inszenierung aufziehen. Er mag seine heldenhaften Figuren nicht für Ulk ausgestellt wissen und scheint den ganzen drögen Fantasy-Mumpitz offenbar spannend zu finden.

Der letzte Tempelritter: Trailer Videoansicht größer2 weitere Videos zu Der letzte TempelritterDas allerdings lässt sich schwerlich vereinbaren mit einem Plot, in dem zwei Ritter, deren Alter die Lebenserwartung im 14. Jahrhundert mindestens verdoppelt, eine aus unerfindlichen Gründen zur Verursacherin der Pest erklärten Frau den Teufel austreiben sollen. Und dabei dann Sätze zum Besten geben wie: „Wir brauchen mehr Weihwasser!“.

„Der letzte Tempelritter“ ist in erster Linie ein enorm träger und auch enorm unausgegorener Film. Mit antiklerikalen Witzchen, aber einer ausgedehnten finalen Glaubensbeschwörung, dem eingangs beschriebenen Storyaufhänger und der wie immer faszinierenden Perückenpracht von Nicolas Cage (diesmal inklusive blonder Strähnchen) bewegt er sich nahe am Trash-Vehikel. Die ausgelutschten Kampfszenen, lausigen CGI-Tricks und überwiegend schnarchigen Dialoge hingegen rücken ihn eher in Richtung gewollt, aber nicht gekonnt. Und dann sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der Film über längere Zeit wie ein Remake von Ingmar Bergmans „Das siebente Siegel“ in Ritter-der-Kokosnuss-Montur daherkommt - nur gänzlich ohne Charme.

Der letzte Tempelritter: Bild 1Ein enorm träger Film ist es geworden.An historischen Diskursen oder der eigentlich gar nicht so reizlosen Prämisse - Hexenverbrennung als tatsächlicher Exorzismus - ist Sena natürlich ebenfalls nicht im Geringsten interessiert. Aber selbst noch am spaßigen Spektakel, an halbwegs ruppiger Action oder ernsthaftem Grusel zeigt er kein Interesse.

Die wenigen Schlachtszenen werden allesamt für die Exposition zusammenmontiert, und als besonders unabenteuerlicher Höhepunkt des Films muss doch tatsächlich die unspektakuläre Überquerung einer Hängebrücke herhalten - eine Szene, die bemüht zum großen Spannungsmoment aufgeblasen noch nicht einmal für einen halbwegs anständigen Schauwert zu gebrauchen ist.Fazit
Das klobige Resultat von „Der letzte Tempelritter“ erklärt sich letztlich wohl nur aus der katastrophalen Produktionsgeschichte. Gedreht bereits im Jahre 2008, sollte der Film ursprünglich vor über einem Jahr in die Kinos kommen. Nachdem im Herbst 2009 bereits Teaser und Trailer lanciert wurden, aus denen es zahlreiche Szenen nun gar nicht mehr in den fertigen Film geschafft haben, lag das Projekt erst einmal eine ganze Zeitlang auf Halde.

Nachdrehs und massive Umschnitte folgten, ehe der Verleih den ursprünglich für ein erwachsenes Publikum konzipierten Fantasy-Horror als jugendfreies PG-13-Abenteuer doch noch veröffentlichte. Vielleicht also versteckt sich in „Der letzte Tempelritter“ irgendwo ein eigentlich sehenswerter Film. Vielleicht

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