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Von Filmstarts.de
Wenn es um die Verfilmung fantastischer Stoffe geht, ist der Regisseur, Autor und Produzent Guillermo del Toro neben Peter Jackson (Herr der Ringe – Trilogie) der derzeit wohl angesagteste Künstler. Schon seine frühen Werke „Cronos“, „Mimic“ und „The Devil’s Backbone“ offenbarten ein großes Potenzial. Ein wirklich herausragender Film gelang dem mexikanischen Filmemacher allerdings erst, als er sein außergewöhnliches ästhetisches Gespür mit einer feinfühlig-tiefsinnigen Geschichte verband. Doch wer nach Pans Labyrinth ein weiteres Meisterwerk von del Toro erwartet, wird vermutlich ein wenig enttäuscht sein. Auch der zweite Teil der „Hellboy“-Trilogie bleibt fest in den Comic-Ursprüngen verwurzelt, aus deren erzählerischer Einfachheit er sich nicht – wie zuletzt The Dark Knight
The Dark Knight Comic-Actiondrama, USA 2008 Anthony Michael Hall, Keith Szaraba...
– befreit.
Hellboy alias Anung Un Rama (für seine Freunde einfach „Red“), der 1944 vom dunklen Magier Rasputin heraufbeschworen und von Professor Bruttenholm unter seine Fittiche genommen wurde, arbeitet für das Bureau of Paranormal Research and Defense, eine geheime Unterabteilung des FBI. Dort ist er hauptberuflich damit beschäftigt, andere Dämonen dahin zurück zu schicken, wo sie hergekommen sind. Doch gerade als Red genug mit anderen Problemen – beruflicher und privater Art – zu kämpfen hat, wartet ein neuer Job auf den ungestümen Hellboy. Die Waffenruhe zwischen den Menschen und den Wesen der Unterwelt ist in Gefahr! Der vor langer Zeit mit dem Elfenkönig (Roy Dotrice) ausgehandelte Frieden steht kurz vor dem Ende. Der verbitterte Elfenprinz Nuada (Luke Goss) will mit Unterstützung der unbesiegbaren Goldenen Armee die Macht an sich reißen und den Geschöpfen der Unterwelt die Position zukommen lassen, die ihnen seiner Meinung nach zusteht. Gemeinsam mit seinem Kollegen, dem Fischmenschen Abe Sapien (Doug Jones), seiner Freundin Liz (Selma Blair), seinem Vorgesetzten Johann Krauss (James Dodd) und der Hilfe von Prinz Nuadas Zwillingsschwester (Anna Walton) stellt Hellboy sich seiner bisher größten Herausforderung…
Hellboy beruht auf dem gleichnamigen Comic von Mike Mignola. Der Zeichner setzte nach seinem Wechsel zu Dark Horse Comics mit „Hellboy“ seine erste eigene Figur um. Einflüsse für die Reihe waren Mignolas Vorliebe für Sagen, B-Movies und das Monsterrepertoire von H.P. Lovecraft. Kein Wunder also, dass sich del Toro schon früh für „Hellboy“ zu interessieren begann. Zehn Jahre lang versuchte er sein Drehbuch zum ersten Teil der Reihe finanziert zu bekommen, was ihm aber erst nach einigen erfolgreichen eigenen Filmen sowie Auftragsarbeiten gelang. Auch del Toro hat nach eigener Aussage eine Vorliebe für Märchen, vor allem für die Märchen-Illustrationen von Kay Nielson und Arthur Rakham. Mignola und del Toro arbeiteten bereits bei del Toros Blade 2 zusammen, wo der Comiczeichner seine Ideen in das Design mit einbrachte.
Verglichen mit dem ersten Hellboy-Teil legt del Toro nun noch einmal ordentlich nach. Ein Blick auf den guten bis sehr guten amerikanischen Pressespiegel lässt darauf schließen, dass die Kritiker nunmehr für del Toros außergewöhnliche Fähigkeit, blühende Fantasiewelten zu erschaffen, sensibilisiert sind. Mit dem als schwer zu verfilmen geltenden Comicstoff zeigt der mexikanische Filmemacher sein Talent, auch die unwahrscheinlichsten Figuren mit Leben zu füllen. Man sieht dem Film zu jeder Zeit sein stattliches Budget an, das dem Filmemacher nach dem Erfolg von Pans Labyrinth zur Verfügung stand. Del Toro und Mignola sind diesmal in der Lage, ihre Visionen zu 100 Prozent umzusetzen. Die teilweise nur mittelguten Computeranimationen des Vorgängers sind ausgemerzt und durch durchweg hochklassige digitale Effekte ersetzt (Stichwort: Waldgott). „Hellboy II” ist State of the art. Eine deutliche Steigerung ist ebenfalls beim Monsterdesign zu verzeichnen. Figuren wie den etwas langweiligen Rasputin, den in Teil I nicht wirklich ernstzunehmenden Oberbösewicht, erlaubt sich del Toro kein zweites Mal. Auch wenn einem die eine oder andere Idee bekannt vorkommt, sind sie doch so zahlreich und gut ausgearbeitet, dass es dem Genrefan eine wahre Freude ist. „Hellboy II“ ist ein action- und effektgeladenes Fantasyspektakel voller einfallsreicher Figuren und Szenarien, das sich vor der Genre-Konkurrenz sicherlich nicht zu verstecken braucht.
Wenn „Hellboy II“ eine Schwäche hat, dann ist sie wie schon im ersten Teil erzählerischer Natur. Zwar ist das Sequel nicht mehr so holprig wie der Vorgänger, allerdings bricht del Toro storytechnisch auch nicht in neue Dimensionen auf. So ist das Endergebnis zwar richtig gut, aber eben nicht hervorragend. Strukturell ähnelt der Film nicht nur dem ersten Teil, sondern auch zahlreichen anderen Comic-Geschichten. Lediglich del Toros noch gewachsenen Fähigkeiten als Regisseur und den atemberaubenden Effekten ist es zu verdanken, dass diese Tatsache nicht allzu stark ins Gewicht fällt. Trotzdem: Ein bisschen mehr Feinarbeit an den Figuren wäre dem Film gut bekommen. Sicherlich ist der eitle, PR-süchtige Höllenjunge, der sich die Hörner stutzt, auf gute Zigarren steht, scharfes Chili und Katzen mag und obendrein absoluter Experte für markige Machosprüche ist, auch so eine starke Figur, die man schnell ins Herz schließt – ein wenig mehr Tiefe oder auch Entwicklung hätte ihm aber nicht geschadet. Doch del Torro versäumt es, seine Figuren weiter auszubauen: Warum zum Beispiel wird die Dreiecksgeschichte zwischen Red, Liz und FBI-Agent John Meyrs (Rupert Evans) ungeschickt fallengelassen anstatt sie weiter auszuleuchten. Meyrs ist im neuen Teil einfach nicht mehr dabei. Und die anderen FBI-Agenten sind wieder einmal nur Monster- beziehungsweise Zahnfeefutter.
Wirklich etwas anhaben können die angemerkten Schwächen dem Gesamtergebnis nur wenig. Die gut aufgelegten Schauspieler, allen voran natürlich Ron Perlman (Alien – Die Wiedergeburt, Stadt der verlorenen Kinder), aber auch der wandlungsfähige Doug Jones (Fantastic Four - Rise Of The Silver Surfer), der gleich in mehreren Rollen brilliert, und Selma Blair (The Fog) holen aus jeder einzelnen Szene eine Menge heraus. Außerdem ist „Hellboy II“ ein visueller Rausch, der von der ersten bis zur letzten Minute fesselt. Der Höhepunkt des Films ist sicherlich der Besuch des geheimen Marktes unter der Brooklyn Bridge. Unglaubliche Wesen tummeln sich da und man fühlt sich an die Kantine in Krieg der Sterne erinnert. Auch Reds Fight mit Prinz Nuadas gefährlichem Gesellen hat es in sich. Zusätzlich erfreut der Film mit vielen weiteren starken Momenten: teils ultrakomisch, wie das Besäufnis von Red und Abe, teils ziemlich gruselig, wie die Zahnfee-Sequenz oder die Begegnung mit dem Todesengel.
Fazit: „Hellboy II“ ist ein fantasievolles Action- und Effektfeuerwerk, das irgendwo zwischen Märchen, Horror- und Superheldenfilm vor allem durch seine Atmosphäre und das originelle Design unterhält. Die Geschichte ist da eher Nebensache.
Björn Helbig
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Von Spiegel.oneline
Was für ein Glücksfall des Fantasy-Genres! Guillermo Del Toros Comic-Verfilmung "Hellboy - Die Goldene Armee" begeistert mit leidenschaftlichen Bildern, phantasievollen Kreaturen und einer rührenden Liebesgeschichte. Sympathischer war der Teufel selten.
Für die Entscheidung zwischen Gut und Böse braucht es nur einen Schokoriegel. Zumindest gilt das für "Hellboy", den gehörnten Titelstar der gleichnamigen Comic-Reihe von Mike Mignola: Im Jahr 1944 locken US-Soldaten den just aus der Unterwelt im irdischen Chaos gelandeten Höllennachwuchs mit Süßigkeiten auf ihre Seite. Später arbeitet er für das streng geheime "Bureau for Paranormal Research and Defense" (B.P.R.D.) und teilt mächtig Hiebe gegen Nazis, okkulte Schurken sowie Monster jeder Façon aus.
COMIC-VERFILMUNG "HELLBOY II": SYMPATHY FOR THE DEVIL
2004 schilderte Autor und Regisseur Guillermo Del Toro in seiner ersten Kinoadaption der unkonventionellen Heftchensaga, wie der quietschrote Satansbraten dank der Fürsorge seines Ziehvaters Professor Broom zum bulligen Beschützer jener Menschheit wurde, die er doch eigentlich ins Verderben stürzen sollte. Del Toro, spätestens seit der bildgewaltigen Phantasmagorie "Pans Labyrinth" (2006) für seine smarten Leinwandfabeln gefeiert, übernahm nun auch die Fortsetzung. Ein Glücksfall, denn "Die Goldene Armee" zeugt von der Leidenschaft eines Filmemachers, der seine Vorlage nicht nur kennt, sondern offensichtlich innig liebt.
MEHR ÜBER... Hellboy Mike Mignola Guillermo Del Toro Ron Perlman Comic- Verfilmungen Selma Blair zu SPIEGEL WISSEN Was verständlich ist, angesichts eines derart lustvollen Helden: Hellboy (Ron Perlman) hasst Vorschriften, mag Zigarren, Bier sowie kleine Kätzchen - und verweigert sich als sinnesfroher Hedonist mit großem Herz der Strenge des typischen Superheldendaseins. Doch seit dem Tod von Professor Broom (John Hurt) hat sich einiges getan im Leben von "Red", wie Hellboy von seinen Kollegen im B.P.R.D. gerufen wird. Während sich der chronisch unentspannte Agent Manning (Jeffrey Tambor) vergeblich um bürokratische Ordnung im unterirdischen Hauptquartier müht, fliegen zwischen Hellboy und seiner großen Liebe, der pyrokinetisch begabten Liz Sherman (Selma Blair), buchstäblich die Funken. Noch keineswegs heimisch in ihrer frischen Paarbeziehung, erhitzen die beiden während ihrer Wortgefechte nicht nur die eigenen Gemüter, sondern stecken kurzerhand das ganze Gebäude in Brand.
Bevor der Wohngemeinschaft jedoch vor lauter Kabbeleien im wörtlichen Sinne die Decke auf den Kopf fällt, sorgt der rachsüchtige Unterweltprinz Nuada (Luke Goss) für dramatische Ablenkung in den Straßen New Yorks. Aus dem jahrhundertlangen Exil zurückgekehrt, will der anarchische Adlige den gegenüber Märchengeschöpfen so ignoranten wie intoleranten Menschen gehörig heimleuchten und die legendäre Goldene Armee mobilisieren. Missgelaunte Phantasiegestalten Um die drohende Apokalypse zu verhindern, muss sich das B.P.R.D. mit rabiaten Zahnfeen, riesigen Tentakelungeheuern und diversen weiteren missgelaunten Phantasiegestalten beulen. Unterstützt werden Hellboy und Liz dabei von ihrem feinsinnigen Freund und Tiefsee-Empathen Abe Sapien (Doug Jones) sowie dem neuen Teammitglied Johann Krauss. Der deutschstämmige Wissenschaftler muss als Plasmawesen einen dicken Schutzanzug tragen, um sich nicht in Luft aufzulösen. Und neben einem heftigen teutonischen Akzent – im englischen Original herrlich schnarrend intoniert von "Family Guy"-Erfinder Seth MacFarlane – verfügt er über die Fähigkeit, unbelebte Objekte zu animieren.
Zur entwaffnenden Prämisse von "Hellboy", dass nämlich den wirklich satanischen Schurken nur mit dem Beelzebub höchstpersönlich beizukommen ist, kommt in Del Toros Sequel eine profunde existentialistische Krise der rührigen Außenseiterbande. Denn die Zivilisation, die sie mit Feuer und Flamme retten will, begegnet ihnen nur mit Unverständnis und Feindseligkeit. Zwischen dem Wunsch nach Assimilation und selbstbewusstem Anderssein muss die Schicksalsgemeinschaft somit ihre Motive hinterfragen, scheint die vermeintliche Gegenseite doch der eigenen Lebenswirklichkeit so viel näher. Dass sich Abe Sapien in Prinzessin Nuala (Anna Walton), die zarte Zwillingsschwester des radikalen Nuadas, verliebt, lässt dabei die ohnehin beträchtliche Fallhöhe der Helden tragisch steigen.
HELLBOY - DIE GOLDENE ARMEE (USA 2008) Originaltitel: Hellboy II - The Golden Army Regie: Guillermo Del Toro Drehbuch: Guillermo Del Toro, Mike Mignola (Comic) Darsteller: Ron Perlman, Selma Blair, Doug Jones, John Alexander, Luke Goss, John Hurt, Jeffrey Tambor, Brian Steele, James Dodd, Anna Walton Produktion: Dark Horse Entertainment, Universal Pictures, Lawrence Gordon Productions Verleih: Universal Laufzeit: 120 Minuten Start: 16. Oktober 2008
Überhaupt sind Liebe und Tod die dramatischen Triebfedern in diesem überbordenden, aber nie überfrachteten Spektakel, das seine Fabulierlust mit verschrobenem Humor durchsetzt und auf diese Weise sicher die Klippen des Kitsches umschifft. Nichts gegen die protestantische Kargheit und Demutshaltung eines "Dark Knight", aber Del Toros proto-katholische Karnevalssause mitsamt ihren wuseligen Trollmärkten, bizarren Todesengeln und vergoldeten Blechsoldaten begeistert mit zügelloser Verve und Vorstellungskraft.
Zudem präsentiert der Film mit Hellboy und Liz ein formidables und herzergreifendes Paar, das mit dem sympathischen Wandschrank Ron Perlman und der so oft sträflich missachteten Selma Blair ideal besetzt ist. Sie bereichern Cocteaus Klassiker "Die Schöne und das Biest" um die schöne Pointe, dass hier beide Partner mit ihren Dämonen zu kämpfen haben. Aber wenn es wirklich heiß hergeht, braucht es zur Weltenrettung eben feuerfeste Helden, die, wie Hellboy, ihren Job mit der Pragmatik eines übellaunigen Türstehers erledigen, aber in innigen Momenten vor lauter Gefühl zu zerbersten drohen.
Der Teufel steckt hier wie so oft im liebevoll ausgeschmückten Detail, und da hat "Hellboy" schlichtweg mehr Mumm, Seele und nicht zuletzt Spaß als viele andere Vertreter des Genres. Nicht nur schenkt Del Toro dem Publikum damit den Schokoriegel unter den Comic-Verfilmungen, seine verlorenen Waisenkinder Hellboy und Liz strafen in ihrem privaten Märchen trotzig Vorurteile und Vorbestimmung Lügen: Gefallene Engel sind tragisch, ein sich zum menschlichsten aller Helden aufschwingender Höllenjunge hingegen lässt wieder an Wunder glauben.
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Von Klatschmagazin.com
Filmstart: “Hellboy II” Er ist groß, dunkelrosa, kantig. Er raucht Zigarren, steht auf Chili, liebt Katzen und hat extreme Stimmungsschwankungen. Er ist Hellboy. Und er ist jetzt wieder im Kino.
Die Story: Nazis planten damals die Weltzerstörung durch Hellboy. Ein Prinz kämpft nun mit allen Mitteln um die Wiederauferstehung des untergegangenen Königreichs. Sein größter Trumpf ist die goldene Armee, welche hunderte von Kampfmaschinen umfasst, die von einem Zahnradwerk angetrieben werden. Derjenige, der die Krone trägt, hat auch die Kontrolle über diesen Antrieb.
Hellboy ist Söldner und trifft auf Monstren und andere Ausgestoßene. Diese leben im Einklang mit der Natur und ihren Gottheiten, wurden aber von der Machtgier der Menschen in modrige Keller gedrängt.
Neben der Beziehung von Hellboy und der Flammenwerferin Liz gibt es noch eine tragische Liebesgeschichte. Die unerreichbare Prinzessin verzückt den Wassermann Abe Sapien, der sich nur noch mit Barry Manilows Gesang trösten kann.
Das Ektoplasmawesen Johann Krauss steckt in einem Metallanzug und hat eine Glaskuppel anstatt eines Kopfes. Er wird in die Abteilung von Hellboy versetzt. Es gilt, die Anarchie einzudämmen und Ordnungssinn in das Ganze zu bringen. Aber irgendwann scheitert er an seinen eigenen Vorsätzen und es kommen unübliche Aussprüche von ihm an den Tag („Suck on my ectoplasmic Schwanzstücke!“).
Länge: 120 Minuten / Regie: Guillermo del Toro / Autor: Guillermo del Toro / Darsteller: Ron Perlman, Selma Blair, Doug Jones, James Dodd, John Alexander
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Von “Comic Radio Show
Die zweite Verfilmung des höllischen Jungen Steht an! Unter Hellboy II: Die Goldene Armee kann man den Lieblings-Teufel wieder im Lichtspielhaus seines Vertrauens bewundern. Hier stellen wir den Film etwas vor und vergeben an ganz engagierte Fans der Serie diverse Comics und den Roman zum Film:
1x den aktuellen Hellboy-Comicband "Hellboy 9: Ruf der Finsternis" (Hardcoverband, € 19,80)
1x den ersten Band der Hellboy-Spin-Of-Serie B.U.A.P. "B.U.A.P. 1: Hohle Erde" (Hardcoverband, € 19,80)
1x den offiziellen Roman zum Film "Hellboy - Die goldene Armee" (Taschenbuch, € 12,80)
Daneben bieten wir noch einiges an Infos, Bildern aus dem Film und Interviews mit den Darstellern. Ach, ja: Nicht zu vergessen, dass hier auch der Malwettbewerb zum Preis-Paket erklärt wird! ;-)
HELLBOY – DIE GOLDENE ARMEE Hellboy II: The Golden Army Darsteller: Ron Perlman, Selma Blair, Doug Jones, Luke Goss, Johann Kraus, John Hurt Regie: Guillermo del Toro Produktion: Lawrence Gordon, Lloyd Levin, Mike Mignola, Mike Richardson, Joe Roth
„Dies soll euch erinnern, warum ihr einst Angst vor der Dunkelheit hattet.“ Prinz Nuada
Hellboy II - Die Goldene Armee
Mit der bewährten Mischung aus Action, Humor, düsterer Mythologie und visionärer Optik kehren Hellboy (Ron Perlman) und seine Gefährten im Kampf gegen das Böse zurück. Die ewige Waffenruhe zwischen unserer Welt und den unsichtbaren Gefilden der fantastischen Unterwelt hat ein Ende. Die schlafende „goldene Armee“ wurde von einem grausamen Herrscher der Finsternis, Prinz Nuada, zu neuem Leben erweckt, und die einzige Chance der Menschheit stellt der rot gehörnte Katzenfreund aus der Hölle dar. Gemeinsam mit seiner Feuer beherrschenden Freundin Liz (Selma Blair), dem Tiefsee-Empathen Abe (Doug Jones) und dem Protoplasma- Seher Johann stellt sich Hellboy den unheimlichen Kreaturen Nuadas entgegen. Mehrere mörderische Zahnfeen, die Horde goldener Krieger, ein buchstäblicher Berg von einem Monster, ein vieläugiger Engel des Todes und ein haushoher Krake sind nur einige der unglaublichen Wesen, die Hellboy zu schaffen machen. Und ganz nebenbei muss er sich auch noch um seine Beziehung zu Liz kümmern und als Geschöpf und Außenseiter beider Welten seinen eigenen Weg finden. Nach dem oscarprämierten Meisterwerk „Pans Labyrinth“ gönnt Guillermo del Toro seinem roten Helden mit den abgeschliffenen Hörnern ein furioses Comeback – mehr Muskeln, mehr Witz und mehr Action. Ein höllisch gutes Kinoereignis nach Mike Mignolas legendären „Hellboy“-Comics.
Im Jahr 2004 brachte der visionäre Autor und Regisseur Guillermo del Toro die Verfilmung von Mike Mignolas Comic-Helden Hellboy (Ron Perlman von „Blade II“, „Alien – Die Wiedergeburt“) auf die Leinwand. Der sehr muskulöse, düstere Held mit Hörnern, Schwanz und einer abgebrühten Haltung fand als echter Durchschnittstyp weltweit seine Fans, inklusive del Toro. Der Regisseur präsentierte den widerwilligen Kämpfer für Gerechtigkeit in seiner Verfilmung mit viel Witz, Action und Effekten. „Hellboy“ wurde künstlerisch und kommerziell gleichermaßen zum Erfolg, Comicfans waren davon ebenso begeistert wie das ganz normale Publikum.
Nach seinem Meisterwerk, dem mehrfachen Oscar®-Gewinner „Pans Labyrinth“ von 2006, präsentiert der Regisseur mit „Hellboy - Die Goldene Armee“ eine furiose Fortsetzung mit mehr Muskeln, mehr Waffen, mehr Monstern sowie kleinen Streitigkeiten in Hellboys Haushalt. Diesmal macht Hellboy den Bösen das Leben wahrlich schwer.
Hellboy II - Die Goldene Armee
Seinen Kampf für das Gute führt Hellboy im Auftrag der streng geheimen Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen, kurz B.U.A.P. genannt (im Original: Bureau for Paranormal Research and Defence, B.P.R.D.). Die Behörde wurde 1943 von Roosevelt gegründet und nutzt geheime Technologien, mysteriöse Kräfte sowie ein Netzwerk von übersinnlichen Mächten, um die Welt gegen das Böse zu verteidigen. Hellboy würde seine Zeit allerdings lieber mit einer Zigarre, einem Sixpack, seiner pyrokinetisch begabten Freundin Liz Sherman (Selma Blair aus „Natürlich blond!“ und „Reine Chefsache“) und ihren Katzen verbringen. Doch das Schicksal hält größere Aufgaben für beide bereit.
Der langjährige Waffenstillstand zwischen der Menschheit und den Söhnen der Erde ist gebrochen. Für Prinz Nuada (Luke Goss aus „Blade II“ und „Unearthed“), den anarchischen Herrscher der Unterwelt, ist die jahrhundertealte Schonzeit für die Menschen vorüber. Er will eine schlafende Armee von Killermaschinen zu neuem Leben erwecken und so alle Kreaturen der magischen Welt befreien. Nur Hellboy kann den finsteren Herrscher noch stoppen und die Welt vor der Vernichtung retten.
Unterstützung bekommt Hellboy von seiner Feuer beherrschenden Freundin Liz und seinen Freunden des ersten Abenteuers, darunter der Tiefsee-Empath Abe Sapien (Doug Jones aus „Pans Labyrinth“, „Die Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer“) und B.U.A.P.-Agent Tom Manning (Jeffrey Tambor aus „Superhero Movie“, „Arrested Development“). Ebenfalls erneut dabei ist der renommierte Schaupieler John Hurt („Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“, „V für Vendetta“) als Professor Trevor Broom, der Ersatzvater von Hellboy. Neu im Team ist der Protoplasma-Seher Johann Krauss, der gemeinsam von John Alexander („Mein großer Freund Joe“, „Gorillas im Nebel“) und Newcomer James Dodd verkörpert wird. Im Original stammt die Stimme von Krauss von Seth MacFarlane, dem Erfinder des Fox-Hits „Family Guy“, der dort zugleich viele der Figuren spricht.
Hellboy II - Die Goldene Armee
Zu den weiteren Figuren gehört Nuadas Zwillingsschwester, die schöne Prinzessin Nuala (Anna Walton aus „The Mutant Chronicles“, „A Girl and a Gun“). Ihren kramgebeugten Vater spielt Roy Dotrice („Alien Jäger“, „Amadeus“), den Handlanger Mr. Wink sowie diverse weitere Kreaturen verkörpert Brian Steele („Hellboy“). Unterstützt wird Steele von Bewegungskünstler Jones, der ebenfalls verschiedene Kreaturen spielt, darunter Chamberlain und den Angel of Death.
In ihrer Schlacht bewegt sich die B.U.A.P. zwischen der Zivilisation oben und der versteckten Unterwelt, wo Fantasy-Kreaturen regieren. Hellboy, der beiden Welten angehört und von keiner akzeptiert wird, muss sich entscheiden zwischen einem Leben, das er kennt und einem unbekannten Schicksal, das ihn lockt.
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Von Frankfurter Stadtkurier
"Hellboy II - Die Goldene Armee" - Kritik / Kommentar zum Film
Schon wieder mehräugige Kreaturen und ein visuelles Feuerwerk der Marke del Toro: „Hellboy“ ist zurück und dem erfolgsverwöhnten Mexikaner sowie dem Comic-Schöpfer Mignola gehen bereits im zweiten Teil die guten Ideen aus. Die Geschichte ist so blöde, dass sie auch für die „Chroniken von Narnia“ Verwendung gefunden hätte und erinnert zudem in Teilen an den Mainstream-Comic „Fables“. Und del Toros Markenzeichen – die schrillen Kreaturen – hat man in der jüngsten Vergangenheit des so genannten Visionärs auch schon öfter gesehen. Es überfällt einem beim Zuschauen öfter das Gefühl, dass sich einige Viecher verdammt ähneln und der Neo-Meister der Fantasy einfach mal fünf Armaugen vom vorigen Monster dem nächsten aufs Knie gepappt hat. Es mag vielleicht nicht stimmen: Aber hier tauchen immens viele Kreaturen auf, die eventuell für „Pan’s Labyrinth“ einfach zu schlecht und für die neuen Abenteuer des roten Dämons gut genug waren. Del Toro entwickelt sich so langsam zum neuen Jim Henson, der mehr Wert auf gelungene Masken legt und dabei die zwingend packende Story vergisst. Neben den bis auf den Schlusskampf wirklich gelungenen und für del Toro typischen Effekten, erschrecken die extremst uninspiriert choreografierten Kampfszenen. Mehr als den armen Stuntman fortwährend an ein Seil zu binden und ihn in hohem Bogen durch die Kulissen segeln zu lassen und nervigen „Karate Kid“ meets Rodriguez „Desperado“-Gesten gibt es nicht zu entdecken. Richtig fade ist der finale „Indiana Jones“-lastige Showdown, der sich in banaler Zahnraddauer-Action, die an alte „Mechwarrior“-Videospielzeiten erinnert, verliert. So bleibt zu attestieren, dass die Coolness des ersten Teils nur gestreift wird und eitriger Pathos sowie deplatzierte Dramatik dick hervorquellen. Del Toro zeigt hier überdeutlich, dass er für „The Hobbit“ goldrichtig ist, für den zweiten „Hellboy“ jedoch ein Fehlgriff war. Das filmische Endprodukt ist zwar ein rasantes aber auch verdammt eintöniges Pop-Filmchen: Del Toro hangelt sich von einer Monster-Sequenz zur nächsten. Einmal sind die Viecher niedlich-klein und computer-generiert, dann wieder riesengroß-abscheulich und Hellboy darf sie ohne Unterlass verprügeln oder zu Brei schießen – die schnöde Klaviatur der Einfallslosigkeit. Eigentlich schade, denn dieser Anti-Held hat deutlich mehr Facetten zu bieten. Del Toro soll jetzt endlich Richtung Mittelerde verschwinden. Ich bin ‘s überdrüssig.
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Movie Jones
Kritik Hellboy 2 - Die goldene Armee (2008) Unterhaltsamer Fantasyfilm
Dienstag, 14. Oktober 2008
Diese Hellboy 2 - Die goldene Armee Kritik wurde vom Besucher Xenophobe erstellt. Sie stellt nicht die Meinungen und Ansichten von Moviejones.de dar. Da ist er wieder der rote Riese und ich war nach dem Film echt zufrieden. Die Trailer hatten mich nicht so richtig überzeugt, im Gegensatz zum ersten Teil, aber der Film war dann doch richtig gut. Klar hat er wieder Schwächen, wie Teil 1, aber das kann am Setting liegen. Ich komme an die Figur nicht so ganz perfekt ran wie andere Comichelden.
Die Story ist wie schon in Teil 1 ok, wenn auch nicht mehr ganz so düster. Das mit den Großen Alten fand ich irgendwie kultiger. Die Gagdichte wurde für mein Empfinden auch runtergeschraubt und auch der Gewaltgrad. Der erste Teil war doch bestimmt nicht FSk12???
Etwas stört mich nur der Stil des Films. Zwar ist del Toros Stil unverkennbar, aber manchmal nervt es tierisch das einem alles so sehr aus Pans Labyrinth vertraut vorkommt. Die Monster sehen echt toll aus, aber der AHA-Effekt fehlt eben durch die stilistischen Ähnlichkeiten. Versteht mich also bitte nicht falsch.
Hellboy die goldene Armee ist ein schöner Fantasyfilm mit Höhen und Tiefen. In HD bestimmt toll, im Kino was für Fans.
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Copyright©Sylvia Untermann-2007/2008
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